Ohne zu übertreiben, kann ich sagen, dass ich ohne die Waren dieses Bäckers in den Hungerstreik treten und somit Schritt für Schritt verenden würde. Ich sollte Statistiken führen, wie viele „Essener“ oder „Basler Bürli“ vom Regal in meine Tüte wandern. Ach was, es sind unzählbare Mengen. Schon verrückt, wie zwei von drei Familienmitgliedern so viel Brot vertilgen können. Und das jüngste Familienmitglied hat soeben seine Vorliebe für leckeres „Stein-Brot“ entdeckt. Um korrekt zu bleiben: Sander-Brot. Seit etwas mehr als zehn Jahren wird die Bäckerei und Konditorei unter dem Namen Sander geführt. Und doch: Für „Viertelaner“ bleiben es Croissants und Brötchen vom „Stein“ – eine Institution, die ihren Ruf längst weit über das Nauwieser Viertel hinaus getragen hat. Und ein Beweis dafür, dass es sehr viele Menschen gibt, die gerne ein paar Cent mehr für Qualität ausgeben. Biobrote, Biokuchen – handmade und mit Substanz. Ich pfeife auf die Brotbackmaschinen der Billigbäcker. Würd ich eh nicht von satt werden. Ich muss jetzt frühstücken.

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